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6 Quellen · vor 1 Std. Welt

Evakuierung und Hilfsaktion in besetzter Stadt Oleschky angelaufen

Bild: Stern

In der von Russland besetzten südukrainischen Frontstadt Oleschky hat im Rahmen einer Waffenruhe die Evakuierung von Einwohnern und die Verteilung humanitärer Hilfe begonnen. Russland und die Ukraine verständigten sich zuvor auf diese gemeinsame Rettungsaktion. Die Zahl der Ausreisewilligen könnte bei rund Tausend bis zu etwa zwölfhundert liegen.

In der russisch besetzten südukrainischen Frontstadt Oleschky ist eine humanitäre Hilfsaktion und Evakuierung für die Zivilbevölkerung angelaufen. Nach Angaben aus Berichten drohte in der Stadt zuvor eine Hungersnot, weshalb sich die Kriegsparteien Russland und die Ukraine auf eine örtlich begrenzte Waffenruhe geeinigt haben. Berichten zufolge hält diese Kampfpause bereits seit mehreren Tagen an, wodurch der Weg für Hilfen offenbar durch Minenräumungen freigemacht wurde.

Es handelt sich um die erste beziehungsweise bislang größte gemeinsame Hilfsaktion für Zivilisten zwischen den Kriegsparteien seit Kriegsbeginn, wobei das Misstrauen weiterhin groß bleibt. Die Vorbereitungen umfassten das Erstellen von Evakuierungslisten. Während einige Berichte die Zahl der ausreisewilligen Einwohner auf rund Tausend schätzen, nennen andere Quellen Angaben von etwa zwölfhundert Personen.

Parallel zu der humanitären Aktion in Oleschky wird aus dem Kriegsgeschehen von weiteren Angriffen berichtet. So hat das russische Militär die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit ballistischen Raketen attackiert, wobei mehrere Explosionen zu hören waren. Zudem werden weitere Angriffe und Kampfhandlungen an anderen Orten gemeldet.

Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 6 Quellen

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