UN-Bericht: Opiumanbau in Afghanistan hat sich vervierfacht
Trotz eines Verbots durch die Taliban ist der Opiumanbau in Afghanistan stark gestiegen. Vor allem die herrschende Armut treibt viele Bauern dazu, die Vorschriften zu missachten.
Der Anbau von Opium in Afghanistan hat sich nach neuen UN-Zahlen im Jahr 2026 mehr als vervierfacht. Während im vergangenen Jahr noch 10.000 Hektar mit dem Drogenrohstoff bewirtschaftet wurden, stieg die Fläche in diesem Jahr auf 43.000 Hektar an. Die Taliban-Regierung hatte zuvor ein striktes Verbot für den Opiumanbau erlassen.
Trotz des Verbots und schwerer Konsequenzen treibt vor allem die große Armut viele Bauern dazu, die Maßgabe zu ignorieren und weiterhin Opium anzubauen. Ihnen bleibt nach Berichten zufolge kaum eine andere Wahl, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.
Die aktuellen Daten der Vereinten Nationen verdeutlichen das drastische Ausmaß der Situation im Land. Wie sich die Lage weiterentwickelt und ob die Behörden härter gegen die Missachtung des Verbots vorgehen werden, bleibt abzuwarten.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen