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5 Quellen · vor 1 Std. Politik

Regierungsbildung in Israel: Unklare Mehrheiten nach Parlamentswahl

Bild: n-tv

Nach der Parlamentswahl in Israel hat kein Lager eine klare Mehrheit errungen. Nun liegt es an Präsident Isaac Herzog, über den Auftrag zur Regierungsbildung zu entscheiden, während arabische Parteien ein Rekordergebnis erzielen konnten.

Nach der jüngsten Parlamentswahl in Israel steht das Land vor einer schwierigen Regierungsbildung. Weder das Lager von Ministerpräsident Netanjahu noch die jüdisch-zionistische Opposition konnte eine klare Mehrheit erringen, weshalb für eine stabile Regierung möglicherweise Wahlversprechen gebrochen werden müssen. Einige Berichte thematisieren die Frage, ob Netanjahu jegliche arabisch-jüdische Kooperation delegitimieren will, während andere auf die Möglichkeit einer jüdisch-arabischen Koalition verweisen.

Einen wesentlichen Faktor stellen die arabischen Parteien dar, die nach einer starken Wahlbeteiligung palästinensischer Israelis so viele Mandate wie nie zuvor erreichen konnten. Vor dem Hintergrund dieses Rekordergebnisses dringt die israelische Regierung auf Ermittlungen gegen diese Parteien wegen angeblicher Finanzierung aus dem Ausland. Zudem spekulieren Beobachter über mögliche Folgen für den Gazastreifen sowie die Hoffnung mancher Akteure auf eine Regierung ohne religiöse Hardliner.

Die Entscheidung über die kommenden Schritte liegt nun bei Präsident Isaac Herzog, der bestimmen muss, wen er mit der Regierungsbildung beauftragt. Während deutsche Politiker das Geschehen abwarten und die Unklarheiten über die künftige Führung des Landes betonen, bleiben die politischen Szenarien und die Forderungen der beteiligten Parteien umstritten.

Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 5 Quellen

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