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Guten Tag · 30 Oktober, Freitag

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5 Quellen · vor 1 Std. Welt

Australische Giftpilzmörderin scheitert mit Berufung und erhält härtere Strafe

Bild: FAZ

Im Berufungsverfahren um ein tödliches Pilzessen in Australien ist die Verurteilte mit ihrem Antrag gescheitert. Stattdessen verschärften die Richter die Strafe, und sie muss wohl bis an ihr Lebensende in Haft bleiben.

Eine Australierin, die wegen dreifachen Mordes verurteilt wurde, ist mit ihrer Berufung gescheitert. Sie hatte bei einem Familienessen Rinderfilet im Blätterteig beziehungsweise Beef Wellington mit giftigen Pilzen serviert, woraufhin kurz darauf drei Gäste an einer Vergiftung starben. Während die Angeklagte ihre Unschuld beteuert und auf die Aufhebung ihrer Haftstrafe gehofft hatte, bestätigten die Richter das Urteil.

Das Gericht bewertete das Vorgehen der Gastgeberin als kalt und berechnend. Der weltweit Aufmerksamkeit erregende Prozess führte zu einer Verschärfung des Strafmaßes durch die Richter. Einige Berichte besagen, dass die Frau nun wohl bis zu ihrem Tod in Haft bleiben muss, während andere von einer lebenslangen Haftstrafe sprechen.

Der Fall sorgte international für Aufsehen und wurde wegen seiner Umstände mit Krimis von Agatha Christie verglichen. Die Verteidigung konnte mit ihrer Forderung nach einer Aufhebung der Strafe im Berufungsprozess nicht durchdringen.

Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 5 Quellen

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