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5 Quellen · vor 1 Std. Topthemen

Bundesweite Jugendproteste von „Gen Z regelt“ enden teilweise in Ausschreitungen

Bild: Spiegel

Mehrere Zehntausend junge Menschen beteiligten sich an den bundesweiten Protesten der Initiative „Gen Z regelt“. Während die Kundgebungen anfangs friedlich verliefen, kam es am späten Abend in mehreren Städten zu Gewalt, Sachbeschädigungen und Polizeieinsätzen.

Unter dem Motto „Gen Z regelt“ gingen bundesweit mehrere Zehntausend junge Menschen auf die Straße. Ursprünglich hatten sich mehr als 180.000 Personen für den Protesttag angemeldet, wobei es regional unterschiedliche Teilnehmerzahlen gab – so demonstrierten in Mainz etwa 1.200 Menschen gegen Kürzungen in der Bildung und steigende Lebenshaltungskosten, während in Leipzig mehrere Tausend Personen teilnahmen. In Köln wurde ein Demonstrationszug abgesagt.

Die Kundgebungen begannen zunächst friedlich, doch am späten Abend kippte in mehreren deutschen Städten die Stimmung. Die Polizei berichtete von massiven Sachbeschädigungen, Pyrotechnikwürfen und Gewalt gegen Einsatzkräfte. Unter anderem kam es in Frankfurt, Berlin, Leipzig, Hamburg und Köln zu Ausschreitungen. In Hamburg zündeten Demonstranten Barrikaden an und warfen Pyrotechnik sowie Baustellenabsperrungen, während in Köln gewaltbereite Demonstranten Steine und Pyrotechnik auf Beamte warfen, was den Einsatz von Wasserwerfern und Festnahmen zur Folge hatte. In Leipzig wurde bei der Abreise eine Haltestelle zerstört.

Einige Berichte befassen sich mit den Ursachen für die geringere tatsächliche Teilnehmerzahl im Vergleich zu den Anmeldungen, der politischen Reaktion und den geplanten neuen Aktionen. Die Behörden und Medien dokumentieren die Ereignisse und die polizeilichen Maßnahmen des späten Abends.

Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 5 Quellen

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