Schwere Ausschreitungen in Frankreich belasten den Handel und Politik
Nach schweren Ausschreitungen in Frankreich beklagt der Handel massive Umsatzeinbußen und zahlreiche Schäden an Geschäften. Die Handelskammer fordert Konsequenzen, während der Senat über Gesetzesentwürfe zur Haftung von Randalierern berät.
Die jüngsten schweren Ausschreitungen und Plünderungen in Frankreich haben den Einzelhandel hart getroffen. Aus Angst vor Gewalt bleiben viele Geschäfte vorsorglich verrammelt und Kunden meiden die Innenstädte. Die französische Handelskammer hat nun das Ausmaß der Einbußen beziffert und aufgelistet, wie viele Geschäfte beschädigt wurden.
Demnach brach der Einzelhandelsumsatz an Demonstrationstagen um 80 Prozent ein. Über 2500 Geschäfte wurden im Zuge der Unruhen geplündert, verwüstet oder in Brand gesetzt. Angesichts dieser massiven Schäden fordert die französische Handelskammer nach den schweren Randale-Vorfällen ein Demonstrationsverbot.
Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse hat der mehrheitlich rechte Senat einen entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet. Künftig sollen Randalierer und Mitläufer für die entstandenen Schäden aufkommen. Zudem müssen Eltern randalierender Minderjähriger mit dem Entzug von Sozialleistungen rechnen, und bei Gewaltaufrufen plant Frankreich die Blockierung sozialer Medien.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 4 Quellen
Was die Quellen sagen
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FAZ · vor 1 Tg.GEsetzentwurf: Randalierer in Frankreich sollen für Schäden haften
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Stern · vor 1 Tg.Nach Ausschreitungen in Frankreich: Randalierer sollen für Schäden zahlen
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Spiegel · vor 1 Tg.Frankreich: Einzelhandelsumsatz brach an Demonstrationstagen um 80 Prozent ein
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n-tv · vor 1 Tg.Plünderungen und Umsatzeinbußen : Frankreichs Handelskammer ruft nach Demonstrationsverbot
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FAZ · vor 1 Tg.Nach Ausschreitungen: Frankreichs Handel beklagt schwere Einbußen