Berlin: Linken-Führung uneins über weiteres Vorgehen gegen Abgeordnete Emde
Die Berliner Linken-Vorsitzende Kerstin Wolter hat den Rücktritt der umstrittenen Abgeordneten Vanessa Emde gefordert. Ob der Landesvorstand dazu einen offiziellen Beschluss fassen wird, gilt laut Medienberichten jedoch als unsicher.
Die Berliner Linken-Chefin Kerstin Wolter hat die Aufforderung an die umstrittene Abgeordnete Vanessa Emde zum Mandatsverzicht verteidigt. Als Grund nannte sie unter anderem das Verhalten von Emde beim vergangenen Landesparteitag am Wochenende, welches das Fass zum Überlaufen gebracht habe.
Ob es auf einer kommenden Sitzung des Landesvorstands der Berliner Linken tatsächlich einen Beschluss zu dem Mandat der Abgeordneten geben wird, ist derweil unklar. Während einige Vorstandsmitglieder dies für möglich halten, sehen andere einen solchen Beschluss keineswegs als ausgemacht an.
Die Situation um die Abgeordnete sorgt damit weiter für Diskussionen innerhalb der Partei. Wie sich der Landesvorstand bei seiner Sitzung positionieren wird, bleibt abzuwarten.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 3 Quellen
Was die Quellen sagen
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Zeit Online · vor 2 Std.Die Linke: Vanessa Emde will Mandat im Berliner Abgeordnetenhaus behalten
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Stern · vor 22 Std.Berliner Linken-Chefin: Verhalten von Emde hat „Fass zum Überlaufen gebracht“
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Stern · vor 1 Tg.Berliner Linken-Chefin: Emdes Verhalten hat „Fass zum Überlaufen gebracht“
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Tagesschau · vor 1 Tg.
Berliner Linkspartei: Beschluss zu Emdes Mandat unsicher