US-Arzneimittelbehörde prüft Tumorverdacht nach Gentherapie bei Kindern
Die US-Arzneimittelbehörde untersucht Fälle von Tumorbildung bei Kindern nach einer Gentherapie. Im Fokus steht das Medikament Zolgensma gegen eine tödliche Muskelerkrankung, wobei vermutlich die eingesetzten Viren eine Rolle spielen.
Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde hat Ermittlungen aufgenommen, nachdem der Verdacht auf Tumorbildung bei Kindern im Zusammenhang mit einer Gentherapie aufgetreten ist. Von den Untersuchungen betroffen ist das Medikament Zolgensma, das zur Behandlung von Kindern mit einer tödlichen Muskelerkrankung eingesetzt wird.
Nach Angaben aus den Berichten stehen bei den aktuellen Prüfungen der Behörde vermutlich die bei der Therapie verwendeten Viren im Verdacht, eine Rolle bei der Entstehung der Krebserkrankungen zu spielen. Die Behörde geht nun diesen Verdachtsmomenten nach, um die Sicherheit der Behandlung zu bewerten.
Zolgensma ist eine wichtige Therapieoption für die betroffene schwere Muskelerkrankung, birgt jedoch durch die neuen Erkenntnisse mögliche Risiken. Wie die Untersuchung weitergeht und welche Konsequenzen sich für den Einsatz des Medikaments ergeben, bleibt abzuwarten.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen