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Selenskyjs Stabschef erhält Bußgeld für Verwendung der russischen Sprache

Bild: Spiegel

Der Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj muss eine Geldstrafe zahlen. Der Grund dafür ist die Verwendung der russischen Sprache bei einer Protestveranstaltung in offizieller Funktion.

In der Ukraine müssen Amtsträger bei der Ausübung ihrer offiziellen Funktionen streng die Vorschriften zur Landessprache einhalten. Die Verwendung der russischen Sprache, die als Sprache des Angreifers gilt, ist für offizielle Vertreter des Staates grundsätzlich verboten. Diese Regelung gilt für alle Amtsträger, ohne dass Ausnahmen gemacht werden.

Der Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat gegen diese gesetzlichen Bestimmungen verstoßen. Während einer Protestveranstaltung wechselte er in einer besonderen Situation in die russische Sprache. Da dieses Verhalten einen Verstoß gegen das geltende Sprachengesetz darstellt, wurde nun ein entsprechendes Bußgeld gegen ihn verhängt.

Der Vorfall unterstreicht die strengen rechtlichen Vorgaben im Umgang mit der russischen Sprache in der Ukraine, die auch vor hochrangigen Regierungsmitarbeitern nicht haltmachen. Die genaue Höhe des Bußgeldes oder weitere politische Konsequenzen wurden in den vorliegenden Berichten nicht genannt.

Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen

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