Moskau ehrt früheren DDR-Spionagechef Markus Wolf mit Gedenktafel
Fast zwei Jahrzehnte nach seinem Tod wird Markus Wolf in Moskau mit einer Gedenktafel geehrt. Der frühere Chef der DDR-Auslandsspionage, der im Westen als "Mann ohne Gesicht" bekannt war, erfährt durch den russischen Geheimdienst diese Würdigung.
In Moskau ist eine Gedenktafel für den ehemaligen DDR-Spionagechef Markus Wolf enthüllt worden. Die Ehrung in der russischen Hauptstadt erfolgt zwanzig Jahre nach dem Tod des früheren Repräsentanten der DDR-Diktatur, die seit mehr als drei Jahrzehnten Geschichte ist.
Während Wolf im Westen über lange Zeit als der legendäre "Mann ohne Gesicht" bekannt war, wird er in Moskau nun von offizieller Seite gewürdigt. An der Enthüllung der Gedenktafel ist demnach der russische Geheimdienst beteiligt.
Die DDR-Diktatur und ihre führenden Figuren bleiben damit Gegenstand des Gedenkens in Russland. Weitere Details zu den kommenden Schritten oder Reaktionen wurden in den vorliegenden Berichten nicht genannt.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen