Unklare Mehrheiten nach der Parlamentswahl in Israel
Nach der Parlamentswahl in Israel gibt es keinen klaren Gewinner. Weder Premierminister Benjamin Netanjahu noch sein Herausforderer Gadi Eisenkot konnten eine Mehrheit erringen oder sofort eine Koalition bilden. Nun droht dem Land eine politische Blockade.
Nach einer nervenaufreibenden Wahlnacht in den Wahlkampfzentralen in Tel Aviv und Jerusalem herrscht in Israel politische Ungewissheit. Erste Prognosen zeigen, dass das bisherige Regierungsbündnis von Premierminister Benjamin Netanjahu die Wahl verloren hat. Dennoch konnte auch der Herausforderer Gadi Eisenkot mit seinem Oppositionsbündnis keine parlamentarische Mehrheit erringen.
Sowohl Netanjahu als auch Eisenkot haben bereits einen Regierungsauftrag formuliert, obwohl aktuell keiner von beiden in der Lage ist, eine Koalition zu bilden. Damit steht das Land vor einem Pattsituation, bei der es möglicherweise ein Zünglein an der Waage geben wird.
Einige Berichte deuten darauf hin, dass Israel nun eine monatelange politische Blockade droht. Wie die Regierungsbildung letztlich gelingen und wer das Land regieren wird, ist nach dem Ausgang dieser Abstimmung völlig offen.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 3 Quellen
Was die Quellen sagen
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Stern · vor 3 Tg.Nach der Wahl in Israel: Die Wahl ist vorbei. Aber der Krimi beginnt jetzt erst
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Tagesschau · vor 3 Tg.
Israel - Eine Wahl ohne klarenn Gewinner
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Süddeutsche Zeitung · vor 3 Tg.Israel: Wahl ohne Gewinner
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Süddeutsche Zeitung · vor 4 Tg.Wahl in Israel: Ersten Prognosen zufolge verliert Netanjahu – aber wer regiert jetzt?