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Guten Tag · 30 Oktober, Freitag

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5 Quellen · vor 15 Min. Welt

Kanzler Merz besucht die Grenze und wirbt in Südkorea für Freihandel

Bild: n-tv

Zum Abschluss seiner Asienreise hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Grenze zwischen Süd- und Nordkorea besucht und kurz die nordkoreanische Seite betreten. Zuvor warb er in Südkorea für ein Freihandels-Netzwerk und sprach über geopolitische Bedrohungen.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat im Rahmen seiner Asienreise am Freitag die Grenze zwischen Süd- und Nordkorea besucht. Zum Auftakt seines zweitägigen Besuchs in Südkorea betrat er kurz die nordkoreanische Seite. Während in Deutschland die Teilung 41 Jahre andauerte, sind es in Korea bereits 73 Jahre, und eine Wiedervereinigung ist derzeit nicht in Sicht. Vor Ort versuchte der Kanzler, Hoffnung zu verbreiten und den Koreanern die Wiedervereinigung zu wünschen, während er zuvor anmerkte, dass Nordkorea die Freiheit in Europa bedrohe.

Zudem stand die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Mittelpunkt der Station. Der Kanzler warb in Südkorea für ein gemeinsames Freihandels-Netzwerk, um freien Handel gegen die Abhängigkeit von Lieferketten als politische Spielbälle zu stärken. Dabei stieß er bei der Ministerpräsidentin auf ein offenes Ohr. Seit Dienstag war der Kanzler in Asien unterwegs und warb nach Stationen in Singapur und Japan auch in Südkorea vor allem für dieses Anliegen.

Mit dem Besuch an der schwer gesicherten Grenzlinie ging die mehrtägige Asien-Pazifik-Reise des Bundeskanzlers zu Ende. Die verschiedenen Stationen dienten sowohl der Vertiefung wirtschaftlicher Handelsbeziehungen als auch der Positionierung in sicherheitspolitischen Fragen.

Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 5 Quellen

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