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6 Quellen · vor 19 Min. Politik

Sicherheitsdebatte um Linken-Politikerin Elif Eralp nach Medienbericht

Bild: n-tv

Ein Medienbericht über interne Anmerkungen der Linken-Politikerin Elif Eralp hat eine Debatte ausgelöst. Darin äußerte sie Sorgen um die Sicherheit ihrer Familie im Zusammenhang mit Palästina-Aktivisten. Nun betonte sie, sich nicht einschüchtern zu lassen und für die Sicherheit sorgen zu wollen.

Ein Bericht des Magazins „Spiegel“ über interne Anmerkungen der Linken-Politikerin Elif Eralp sorgt für eine breite politische Debatte in Berlin. In den nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Kommentaren zu einem Interview hatte Eralp die Sorge geäußert, sich und ihre Familie in Gefahr zu bringen, sollte sie sich zu Palästina-Aktivisten äußern. Der Vorfall warf zudem Fragen über die journalistische Praxis des Autorisierens auf, da die Notizen versehentlich mitgeschickt wurden.

Nach Bekanntwerden der Äußerungen meldeten sich zahlreiche Politiker zu Wort. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner betonte, dass eine Regierung sich nicht vor Extremisten fürchten dürfe. Der Berliner Landeschef der Linken, Maximilian Schirmer, nahm Eralp in Schutz. Gleichzeitig äußerten andere Stimmen, wie der frühere Regierende Bürgermeister Michael Müller, Zweifel an der Amtsfähigkeit der Politikerin, da sie durch solche Sorgen erpressbar sei.

Elif Eralp selbst reagierte auf die Berichterstattung und erklärte, dass Sorgen um die eigene Familie ganz normal seien. Sie bekräftigte, sich nicht einschüchtern lassen zu wollen, und kündigte an, klar gegen Gewalt vorzugehen sowie für die Sicherheit aller Berliner sorgen zu wollen.

Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 6 Quellen

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