Bibliotheken in Dresden und Berlin geben NS-Raubgut zurück
Kultureinrichtungen in Dresden und Berlin haben erneut NS-Raubgut in ihren Beständen identifiziert. Bücher, die einst einem Bankier gehörten, wurden nun an dessen Nachfahren übergeben. Solche Funde und Rückgaben von NS-Raubgut kommen immer wieder vor.
Bibliotheken in den Städten Dresden und Berlin haben begonnen, NS-Raubgut an die berechtigten Nachfahren zu übergeben. Bei den zurückgegebenen Objekten handelt es sich um Bücher, die ehemals im Besitz eines Bankiers waren. Die betroffenen Kultureinrichtungen spüren solche Bestände in ihren Sammlungen regelmäßig auf und leiten die entsprechenden Rückgabeprozesse ein.
Die Identifizierung von NS-Raubgut in Bibliotheken und anderen Kultureinrichtungen ist ein fortlaufender Prozess. Immer wieder machen Institutionen in ihren Beständen solche historischen Unrechtssummen ausfindig, um sie im Anschluss an die Nachfahren der einstigen Eigentümer zu restituieren.
Mit der aktuellen Rückgabe der Bücher des Bankiers an seine Nachfahren wird ein weiteres Kapitel der Aufarbeitung von NS-Raubgut in deutschen Kultureinrichtungen abgeschlossen. Weitere Schritte und Funde in den Beständen der Bibliotheken in Berlin und Dresden werden im Rahmen der kontinuierlichen Provenienzforschung erwartet.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen