Schwere Bahnkatastrophe in Spanien fordert zahlreiche Todesopfer
Nach einer verheerenden Zugkollision in Spanien suchen Rettungskräfte weiter nach Opfern. Die Zahl der Toten ist auf 69 gestiegen. Ministerpräsident Pedro Sánchez hat den Unfallort besucht, volle Aufklärung gefordert und Entschädigungen für die Angehörigen in Aussicht gestellt.
Nach der folgenschweren Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien sind Einsatzkräfte weiterhin im unermüdlichen Einsatz. Zwischen den völlig zerstörten Waggons suchen sie nach weiteren Opfern der Bahnkatastrophe. Die Zahl der Todesopfer ist mittlerweile auf 69 gestiegen, wobei einige Berichte trotz der Tragödie auch von vorsichtigem Optimismus sprechen.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez begab sich unmittelbar an den Unfallort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Er forderte eine lückenlose Aufklärung über die Ursachen des schweren Unglücks und versprach den Angehörigen der Opfer finanzielle Entschädigungen. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten laufen nach Regierungsangaben unter Hochdruck weiter.
Unterdessen gerät auch die politische Ebene in den Fokus der Ereignisse. Eigentlich gilt Verkehrsminister Óscar Puente als scharfzüngiger und wichtiger Unterstützer für Sánchez im Wahlkampf. Nach dem verheerenden Zugunglück entwickelt sich der Minister jedoch zunehmend zu einer politischen Belastung für den Ministerpräsidenten.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen