USA bieten Audi offenbar niedrigere Zölle für neuen Standort an
Audi plant den Bau eines neuen Montagewerks im US-Bundesstaat Georgia für vier Milliarden Dollar. Im Gegenzug soll Washington dem Autohersteller reduzierte Importzölle in Aussicht gestellt haben.
Der Autobauer Audi plant den Bau eines neuen Montagewerks im US-Bundesstaat Georgia. Die Investition für das Vorhaben beläuft sich auf vier Milliarden Dollar. Das Projekt könnte im Zusammenhang mit industriepolitischen Vereinbarungen stehen.
Als Gegenleistung für den Fabrikneubau soll Washington dem Volkswagen-Konzern beziehungsweise seiner Tochter Audi Erleichterungen bei den Importzöllen zugesagt haben. Berichten zufolge sollen die USA dem Unternehmen angeboten haben, nur noch zehn Prozent Zoll für Einfuhren zu zahlen.
Aktuell müssen für Autos aus Europa in den USA grundsätzlich 15 Prozent Einfuhrzoll entrichtet werden, während für Fahrzeuge aus Mexiko sogar 25 Prozent anfallen. Durch das neue Angebot würde Audi künftig deutlich weniger zahlen als bisher üblich.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen