Hamburg startet Winternotprogramm für Obdachlose mit neuer Sozialberatung
Hamburg hat sein Winternotprogramm für obdachlose Menschen mit rund 1.100 Schlafplätzen begonnen. Neu in diesem Jahr ist eine verpflichtende Sozialberatung, die spätestens nach drei Nächten greift und für Diskussionen sorgt.
In Hamburg hat das diesjährige Winternotprogramm zur Unterbringung von Obdachlosen begonnen. Insgesamt stellt die Stadt für diesen Zweck rund 1.100 Schlafplätze zur Verfügung.
Mit dem Start des Programms ist eine umstrittene Neuerung verbunden. Erstmals ist eine verpflichtende Sozialberatung für die Betroffenen vorgesehen, welche spätestens nach drei Nächten stattfinden muss.
Während das Hilfsangebot den Schutz vor Kälte sichern soll, sorgt die neue Regelung zur Beratung für Kritik. Wie es in den kommenden Wochen weitergeht und wie die Neuerung in der Praxis angenommen wird, bleibt abzuwarten.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen