Waffenarsenal unter Werkstatt: Fast sieben Jahre Haft gefordert
Unter einer Autowerkstatt in Remscheid entdeckte die Polizei ein geheimes Waffenarsenal mit hunderten Schusswaffen. Nun fordert die Staatsanwaltschaft im Prozess eine Haftstrafe von fast sieben Jahren für den Hauptangeklagten.
Die Polizei hat unter einer Kfz-Werkstatt in Remscheid ein umfangreiches und geheimes Waffenarsenal ausgehoben. In insgesamt vier versteckten Waffenkammern stunden die Beamten vor Hunderten Schusswaffen. Der Fund wirft erhebliche Sicherheitsfragen auf und führte zu einem umfassenden gerichtlichen Verfahren.
Im Zuge des Hauptverfahrens hat die zuständige Staatsanwaltschaft nun ihren Antrag gegen den Hauptangeklagten vorgelegt. Sie fordert eine Freiheitsstrafe von fast sieben Jahren für den Mann, der für das verbotene Arsenal unter der Autowerkstatt verantwortlich gemacht wird. Weitere Details zu möglichen Hinterleuten oder dem genauen Zweck der Waffenkammern wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Das Verfahren gegen den Hauptangeklagten wird fortgesetzt, während die Justiz über das geforderte Strafmaß von fast sieben Jahren Haft entscheiden muss. Die Ermittlungen in dem Fall verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen beim Vorgehen gegen den illegalen Besitz von Kriegswaffen.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen