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5 Quellen · vor 19 Min. Politik

Berliner Linke entscheidet über Koalitionsverhandlungen mit SPD und Grünen

Bild: Zeit Online

Die Berliner Linke berät auf einem Parteitag über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit SPD und Grünen. Der Parteitag wird von Antisemitismusvorwürfen und einer Debatte um die Politikerin Elif Eralp überschattet, hinter die sich die Parteispitze und zahlreiche Parteimitglieder stellen. Nach einem Medienbericht erhält Eralp Polizeischutz für einen bestimmten Anlass.

Die Berliner Linke entscheidet auf einem Parteitag über den offiziellen Start von Koalitionsverhandlungen mit SPD und Grünen. Zuvor hatten bereits erfolgreiche Sondierungen stattgefunden, denen Grüne und SPD zugestimmt hatten. Die Parteichefs Schwerdtner und Pantisano bekräftigten dabei den Regierungsanspruch und das Ziel einer rot-grün-roten Koalition.

Der Parteitag wird jedoch von Antisemitismusvorwürfen und einem Medienbericht über die Spitzenkandidatin Elif Eralp überlagert. Wegen Sorgen um die Sicherheit ihrer Familie und nach heftigem Wirbel um die Berichterstattung steht Eralp nun unter Polizeischutz für einen bestimmten Anlass. Die Parteispitze und mehr als 100 Linke-Politiker verschiedener Strömungen stellten sich demonstrativ hinter sie und kritisierten in einem Aufruf fast tägliche neue Angriffe.

Trotz dieser internen Belastungen und Proteste aus den eigenen Reihen wird erwartet, dass sich die Partei für die Aufnahme der Koalitionsgespräche ausspricht. Die weiteren Entwicklungen der Regierungsbildung in Berlin hängen nun von den kommenden Verhandlungen ab.

Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 5 Quellen

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