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8 Quellen · vor 1 Std. Politik

Berliner Linke stimmt für Koalitionsverhandlungen mit SPD und Grünen

Bild: DW

Nach SPD und Grünen hat sich auch die Berliner Linke auf einem Parteitag für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen ausgesprochen. Sechs Wochen nach der Wahl kann das Dreierbündnis damit in konkrete Gespräche starten. Begleitet wurde der Parteitag von scharfer Kritik, Protesten vor der Halle und einer Debatte über die potenzielle Regierungschefin Elif Eralp.

In Berlin ist der Weg für ein rot-grün-rot regiertes Dreierbündnis einen Schritt weiter vorangekommen. Nach entsprechenden Beschlüssen von SPD und Grünen hat nun auch die Linke auf einem außerordentlichen Parteitag mit großer Mehrheit für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen gestimmt. Damit können rund sechs Wochen nach der Wahl die offiziellen Gespräche beginnen.

Der Parteitag verlief jedoch nicht gänzlich harmonisch, da trotz der Zustimmung zahlreiche Detailkritiken, laute interne Zweifel an den Sondierungsergebnissen sowie scharfer Protest vor der Halle laut wurden. Unter anderem sorgte ein umstrittener Medienbericht und eine anhaltende Debatte über die potenzielle Regierungschefin Elif Eralp sowie das Verhältnis der Partei zu Israel für Unruhe. Während einige Berichte von einer Angriffswelle und Protesten gegen die Spitzenkandidatin sprechen, betonte diese, nicht aufgeben zu wollen, während Parteichefs den Regierungsanspruch bekräftigten und Disziplin anmahnten.

Ob die anstehenden Koalitionsverhandlungen reibungslos verlaufen, bleibt abzuwarten. Es gibt in der Hauptstadt auch bei SPD und Grünen nicht überall vollständige Überzeugung von einem Bündnis mit der Linken. Die eigentlichen Verhandlungen sollen in der kommenden Woche starten und dürften einige schwierige Themen beinhalten.

Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 8 Quellen

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