Berliner CDU lädt SPD und Grüne zu Sondierungsgesprächen ein
Sechs Wochen nach der Wahl plant die Berliner CDU Sondierungen mit SPD und Grüne. Während beide Parteien grundsätzlich Gespräche befürworten, gibt es Kritik am späten Zeitpunkt.
Die Berliner CDU hat angekündigt, SPD und Grüne zu Sondierungsgesprächen einzuladen. Dieser Schritt erfolgt sechs Wochen nach der Landtagswahl. Die betroffenen Parteien zeigen sich grundsätzlich nicht abgeneigt, äußern jedoch Kritik an der zeitlichen Verzögerung dieses Schrittes.
Einige Berichte weisen darauf hin, dass die SPD und die Grünen noch die Möglichkeit haben, die Kurve zu kriegen, sofern sie mit der CDU sondieren und gleichzeitig die Koalitionsverhandlungen mit der Linkspartei absagen. Der Berliner SPD-Chef Steffen Krach kritisierte in diesem Zusammenhang, dass das Gesprächsangebot der CDU sehr spät komme und er sich frühere Schritte gewünscht hätte.
Wie die künftige Regierungsbildung in Berlin konkret verlaufen wird, bleibt abzuwarten. Die weiteren Reaktionen der beteiligten Parteien auf die offizielle Einladung der CDU werden zeigen, ob es zu echten Sondierungen kommt und wie sich die Parteienlandschaft positioniert.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen