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7 Quellen · vor 36 Min. Welt

Wahl-Patt in Israel: Keine Mehrheit und Betrugsvorwürfe nach der Parlamentswahl

Bild: FAZ

Nach der Parlamentswahl in Israel hat keines der politischen Lager eine klare Mehrheit erreicht. Während die arabischen Parteien ein starkes Ergebnis erzielen, erhebt die Likud-Partei von Ministerpräsident Netanjahu schwere Vorwürfe des Wahlbetrugs. Unterdessen laufen erste Gespräche zur Regierungsbildung.

Nach der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich ein deutliches Wahl-Patt ab, da keines der politischen Lager eine Mehrheit erringen konnte. Bis zum Mittwochabend waren 85 Prozent der Stimmen ausgezählt. Während die Regierungsbildung als schwierig gilt und sich voraussichtlich hinziehen wird, bleibt Netanjahu bis dahin im Amt.

Nach dem überraschend starken Abschneiden beziehungsweise Rekordergebnis der arabischen Parteien erhob Netanjahus Likud-Partei schwere Betrugsvorwürfe. Von Korruption, Gewalt und verbotener Software ist die Rede, zudem hieß es, arabische Parteien hätten die Wahlen gestohlen. Berichten zufolge will der Likud Belege dafür den Behörden vorlegen, während andere Berichte anmerken, dass die Partei die schweren Vorwürfe nicht belege.

In dieser unübersichtlichen Lage laufen bereits Gespräche zur Bildung einer neuen Regierung. Herausforderer Eisenkot führt Gespräche und sucht Partner, während Netanjahu trotz fehlender Mehrheit im Amt bleibt. Zudem wird berichtet, dass Israels Präsident Herzog eine Neuwahl verhindern möchte, während die politische Ungewissheit und die Rolle der arabischen Parteien bei der Regierungsbildung weiter im Fokus stehen.

Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 7 Quellen

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