Neue Studie zeigt massiven und unterschätzten Handel mit wilden Arten
Der globale Handel mit wildlebenden Tieren, Pflanzen und Pilzen ist einer neuen Studie zufolge weitaus größer als bisher angenommen. Das milliardenschwere Geschäft wirft zudem Fragen auf, da über die ökologischen Folgen nur wenig bekannt ist.
Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung offenbart das enorme Ausmaß des weltweiten Handels mit wildlebenden Arten. Demnach ist dieser Sektor milliardenschwer und umfasst weit mehr als nur den Handel mit Tieren, wie bislang oft im Fokus stand.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass neben der Fauna auch Pflanzen und Pilze in großem Stil gehandelt werden. Über die genauen Konsequenzen dieser massiven kommerziellen Aktivitäten ist nach Angaben der Forscher jedoch nur sehr wenig bekannt.
Derartige Studien sollen helfen, die Dimensionen des Marktes besser zu verstehen. Die Erkenntnisse über das wahre Ausmaß des Wildartenhandels könnten künftig eine genauere Überwachung und stärkere Aufmerksamkeit für den Schutz der betroffenen Arten nach sich ziehen.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen