Bundesfinanzministerium lässt Silbermünzen für 1,4 Millionen Euro einschmelzen
Das Bundesfinanzministerium musste Tausende silberne Sondermünzen einschmelzen lassen. Grund dafür war der stark gestiegene Silberpreis, wodurch der Wert des Metalls den Ausgabepreis überstieg. Diese Maßnahme verursachte Kosten in Höhe von 1,4 Millionen Euro für den Steuerzahler.
Das Bundesfinanzministerium sah sich gezwungen, Tausende Sondermünzen aus Silber wieder einschmelzen zu lassen. Auslöser für diesen Schritt war der stark gestiegene Preis für die Feinunze Silber, der vor einem Jahr die bisherigen Berechnungen der Hersteller zunichte machte.
Da der tatsächliche Materialwert des Silbers dadurch höher lag als der festgelegte Ausgabepreis der Münzen, entstand ein finanzielles Problem. Einige Berichte nennen in diesem Zusammenhang den SPD-Finanzminister Lars Klingbeil als Verantwortlichen beziehungsweise Betroffenen dieser Fehlkalkulation.
Das Missgeschick hat den Steuerzahler letztlich eine Summe von 1,4 Millionen Euro gekostet. Weitere Schritte oder Konsequenzen über die Vernichtung der betroffenen Münzen hinaus gehen aus den vorliegenden Berichten nicht hervor.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen