Cyberangriffe auf Supermarkt-Kühltheken in mehreren EU-Ländern
Nach Frankreich sind nun auch in Belgien und Schweden Supermärkte Opfer von Cyberangriffen geworden. Hacker manipulierten dort aus der Ferne die Kühltheken, sodass Lebensmittel massenhaft auftauten. Die EU-Kommission vermutet Sabotage hinter den Vorfällen.
In mehreren europäischen Ländern ist es zu massiven Störungen in Supermärkten gekommen, nachdem Unbekannte aus der Ferne die Kontrolle über Kühltheken und Gefriertruhen übernommen hatten. Die Temperatur in den Geräten stieg daraufhin an, was dazu führte, dass zahlreiche Lebensmittel massenhaft auftauten.
Die aktuellen Vorfälle ereignen sich nur wenige Wochen nach ähnlichen Cyberangriffen, von denen zunächst Frankreich betroffen war. Nun wurden auch in Belgien und Schweden vergleichbare Manipulationen registriert. Während die Staatsanwaltschaft in Belgien Ermittlungen zu den Attacken aufgenommen hat, spricht die EU-Kommission im Zusammenhang mit den Vorfällen von einem Verdacht auf Sabotage.
Wie sich die Situation weiterentwickeln wird und ob weitere Schutzmaßnahmen für die betroffenen Systeme folgen, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen der zuständigen Behörden dauern an, um die Hintergründe der Angriffe auf die Infrastruktur der Supermärkte vollständig aufzuklären.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen