Polizeigewerkschaft verteidigt Zuordnung der Krawalle zum migrantischen Milieu
Nach Ausschreitungen am Wochenende gibt es Kritik an der Zuordnung der Randalierer zu einem migrantischen Milieu. Die Polizeigewerkschaft zeigt für diese Debatte kein Verständnis und kontert entsprechende Vorwürfe.
Nach den Krawallen vom vergangenen Wochenende ist eine Diskussion über die Herkunft der Randalierer entbrannt. Die Zuordnung der beteiligten Personen zu einem sogenannten migrantischen Milieu stößt unter anderem in der Union auf deutlichen Widerspruch.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat derweil scharf auf die geäußerte Kritik reagiert. Sie stellt sich hinter die getroffene Einordnung und zeigt kein Verständnis für die geführte Debatte über die Benennung des Hintergrunds der Täter.
Die politischen Auseinandersetzungen um die Bewertung der Ausschreitungen dauern an. Während die einen die gewählte Zuordnung kritisieren, verteidigen Vertreter der Polizeigewerkschaft das Vorgehen und die Benennung der Situation.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen