Monopolkommission kritisiert geplante Portoerhöhung der Post
Die Monopolkommission hat Kritik an den Plänen der Deutschen Post zur Erhöhung der Briefpreise geübt. Nach Ansicht des Gremiums fällt der Anstieg zu stark aus, weshalb offizielle Einwände eingereicht wurden.
Die Monopolkommission hat Bedenken gegen die von der Deutschen Post geplanten Preiserhöhungen für Briefe geäußert. Das Beratungsgremium der Bundesregierung hält den geplanten Anstieg für zu stark und hat seine Kritik offiziell bei der Bundesnetzagentur hinterlegt.
Nach Einschätzung der Wettbewerbshüter rechnet sich das Unternehmen sein Filialnetz zu teuer. Der Vorsitzende Tomaso Duso erklärte dazu, dass das Porto aus Sicht der Kommission nicht in diesem Maße steigen dürfte.
Das Verfahren liegt nun bei der Regulierungsbehörde, die über die weiteren Schritte und die Umsetzung der Portopläne entscheiden wird.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen