Gericht bestätigt Abschiebung von verurteutertem Mörder nach Irak
Ein heute 28-jähriger Mann aus dem Irak muss Deutschland verlassen, nachdem er als 17-Heranwachsender seine Mutter getötet hatte. Ein Gericht bestätigte nun die entsprechende Entscheidung. Die Tat war damals zur Wiederherstellung der sogenannten Familienehre begangen worden.
Ein im Irak geborener Mann muss nach einer Gerichtsentscheidung Deutschland verlassen. Der heute 28-Jährige war in der Vergangenheit wegen des Mordes an seiner Mutter zu einer neuneinhalbjährigen Jugendstrafe verurteilt worden. Die damalige Bluttat sollte nach den Ermittlungen die vermeintliche Familienehre wiederherstellen.
Nach Verbüßung seiner Haftstrafe steht nun die Ausweisung des verurteilten Mannes an. Das zuständige Verwaltungsgericht bestätigte den entsprechenden Beschluss, wonach der Straftäter das Land verlassen muss.
Einzelheiten über den genauen Zeitpunkt der bevorstehenden Abschiebung oder weitere rechtliche Schritte wurden in den Berichten nicht genannt. Der Fall verdeutlicht jedoch die konsequente Ausweisung von schwer kriminellen ausländischen Staatsbürgern nach verbüßter Haftstrafe in Deutschland.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen