Spanien beschließt neue Sicherheitsmaßnahmen nach schwerem Zugunglück
Nach dem verheerenden Zugunglück in Spanien mit 69 Toten hat die Regierung neue Sicherheitsmaßnahmen im Bahnverkehr beschlossen. Verkehrsminister Óscar Puente stellt sich im Parlament den Fragen der Abgeordneten, nachdem er in die Kritik geraten war.
Nach der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien hat die Regierung neue Sicherheitsmaßnahmen für den Bahnverkehr beschlossen. Bei dem Unglück vor knapp einer Woche waren 69 Menschen ums Leben gekommen. Es handelt sich bereits um das zweite schwere Zugunglück, das sich in diesem Jahr in dem Land ereignet hat.
Infolge der Katastrophe ist der Verkehrsminister Óscar Puente in die Kritik geraten. Am Dienstag stellt er sich den Fragen der Abgeordneten bei einem Auftritt in Madrid. Dabei muss sich der Minister den Vorwürfen und Fragen zur Bewältigung der Krise und zur Sicherheit des Bahnnetzes stellen.
Die nun beschlossenen Maßnahmen sollen dazu dienen, die Sicherheit im Schienenverkehr deutlich zu verbessern und künftige Unglücke zu verhindern. Weitere Details zu den Abläufen oder den genauen Ursachen der Kollision der beiden Hochgeschwindigkeitszüge wurden im Rahmen der aktuellen parlamentarischen Debatte besprochen.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen