Sachsen fordert im Landtag weniger EU-Bürokratie und mehr Mitsprache
Der sächsische Landtag fordert einen Abbau der EU-Bürokratie sowie eine stärkere Mitsprache für die Regionen. Hintergrund ist ein geringes Vertrauen der Bevölkerung in die europäischen Institutionen. Die Staatsregierung hat dazu konkrete Forderungen vorgelegt.
Der sächsische Landtag hat sich mit der Rolle der Regionen in der Europäischen Union befasst. Im Mittelpunkt stehen dabei Forderungen nach einem Abbau von EU-Bürokratie und einer deutlich erweiterten Mitsprache der Regionen. Die Staatsregierung sieht in einer solchen Stärkung den zentralen Schlüssel für die zukünftige Entwicklung und hat entsprechende Vorschläge unterbreitet.
Auslöser für die Debatte sind unter anderem mangelnde Umfragewerte bezüglich des Vertrauens in die Institutionen. Demnach bringt derzeit nur jeder vierte Sachse dem Europäischen Parlament sowie der EU-Kommission Vertrauen entgegen. Mit den nun erhobenen Forderungen soll dieser Skepsis entgegengewirkt und die europäische Politik näher an die Regionen herangeführt werden.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen