Boris Palmer lässt Ehrenamt ruhen: Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer legt sein Amt als Berater für den Bürokratieabbau in Baden-Württemberg vorerst nieder. Grund dafür sind schwerwiegende Vorwürfe, die derzeit von der Staatsanwaltschaft geprüft werden.
Der umstrittene Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer zieht sich vorerst aus seiner Funktion als Berater für die Landesregierung in Baden-Württemberg zurück. Palmer sollte ursprünglich das Vorhaben zum Bürokratieabbau unterstützen, obwohl es im Vorfeld grüne Widerstände gegen seine Einbindung gab.
Nun lässt er seine ehrenamtliche Tätigkeit wegen schwerwiegender Vorwürfe ruhen. In diesem Zusammenhang prüft die Staatsanwaltschaft derzeit die Anschuldigungen gegen ihn.
Für den Ministerpräsidenten beziehungsweise für Cem Özdemir bedeutet diese Entwicklung einen deutlichen Rückschlag, da Palmer trotz der früheren Bedenken in die Arbeit eingebunden wurde. Wie es mit der Beratung und dem Projekt in Baden-Württemberg nach dieser Belastung weitergeht, bleibt vorerst abzuwarten.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen