Finnisches Gericht verurteilt russische Schiffsführer wegen Kabelsabotage
Ein Gericht in Helsinki hat den russischen Kapitän eines Frachters und seinen Stellvertreter zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Sie sollen ihren Anker über 130 Kilometer über den Boden der Ostsee geschleift und dabei Kabel beschädigt haben.
Etwa zehn Monate nach der Sabotage an zwei Unterseekabeln in der Ostsee hat ein Gericht in Helsinki die Urteile gegen einen russischen Kapitän und seinen Stellvertreter gesprochen. Die beiden Männer wurden von einem finnischen Gericht zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.
Dem Verfahren zufolge zog ein Frachter seinen Anker über eine Strecke von rund 130 Kilometern über den Meeresboden der Ostsee. Durch diesen Vorfall kam es zu den Beschädigungen an den Kabeln, die der Anklage zugrunde liegen.
Die nun ergangenen Urteile schließen das Gerichtsverfahren gegen die Schiffsverantwortlichen in Helsinki ab. Nähere Angaben zu den genauen Hintergründen der Tat oder zu den Reaktionen der Verurteilten wurden nicht mitgeteilt.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen