Großbritannien plant Pflicht für Gehaltsangaben in Stellenanzeigen
Großbritannien will ein neues Gesetz auf den Weg bringen, um Gehälter in Stellenanzeigen verpflichtend zu machen. Damit soll gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern vorgegangen werden.
Die britische Regierung plant eine gesetzliche Neuerung, die Arbeitgeber dazu verpflichten soll, konkrete Gehaltsangaben in ihren Stellenanzeigen zu machen. Ziel dieser Maßnahme ist es, mehr Transparenz in den Arbeitsmarkt zu bringen und Benachteiligungen entgegenzuwirken. Transparente Gehälter gelten in vielen Ländern bislang als Tabu, weshalb sich Unternehmen bei Ausschreibungen oft bedeckt halten.
Von diesem Vorhaben soll insbesondere ein bislang oft benachteiligter Teil der Bewerber profitieren. Zu den Beweggründen für die Reform gehören neben der Gehaltsungerechtigkeit zwischen Frauen und Männern auch die hohe Arbeitslosigkeit unter jungen Menschen, wie aus den Berichten hervorgeht.
Durch die geplante Regelung soll sich die Chancengleichheit bei der Jobsuche verbessern. Ob und wann das Gesetz offiziell in Kraft tritt, bleibt abzuwarten, während die Vorbereitungen für das neue Vorhaben auf den Weg gebracht werden.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 3 Quellen
Was die Quellen sagen
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Zeit Online · vor 2 Std.Gehaltstransparenz: Großbritannien plant Pflicht zur Gehaltsangabe bei Stellenanzeigen
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n-tv · vor 3 Std.Weil viele keinen Job haben: Gehalt soll künftig in britischen Stellenanzeigen stehen
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Spiegel · vor 8 Std.Großbritannien will Gehaltsangaben in Stellenanzeigen vorschreiben