NASA-Rakete der Artemis-2-Mission störte laut Studie GPS-Signale
Die SLS-Trägerrakete der NASA-Mission Artemis 2 hat überraschende Spuren in der Atmosphäre hinterlassen. Eine Studie zeigt, dass sie die Elektronenzonzentration in der Ionosphäre veränderte und dadurch GPS-Signale auf der Erde störte.
Die SLS-Trägerrakete der geplanten Mondmission Artemis 2 hat zu unerwarteten Effekten in der Erdatmosphäre geführt. Laut einer aktuellen Studie hat der Raketenstart ein großes Loch in der Atmosphäre hinterlassen und die Konzentration von Elektronen in der Ionosphäre messbar verändert.
Diese Störungen in der Ionosphäre wirkten sich direkt auf die Erde aus und führten dazu, dass GPS-Signale gestört wurden. Die veränderte Elektronenkonzentration beeinträchtigte demnach die satellitengestützte Navigation.
Welche weiteren Konsequenzen diese atmosphärischen Veränderungen haben könnten, zeigt sich in den Prognosen der Untersuchung. Laut der Studie besteht die Möglichkeit, dass solche Störungen zu Unfällen führen könnten, insbesondere bei selbstfahrenden Systemen oder anderen Anwendungen, die auf präzise GPS-Signale angewiesen sind.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen