Hinter großem AfD-Datenleck stecken offenbar Hacker aus den USA
Vor wenigen Wochen wurden zahlreiche interne E-Mails und Dokumente der AfD veröffentlicht. Nun zeigen Recherchen, dass die mutmaßlichen Täter aus den Vereinigten Staaten stammen. Es handelt sich dabei um den womöglich größten Datenklau in der deutschen Parteiengeschichte.
Vor rund zweieinhalb Wochen wurden Hunderttausende interne E-Mails sowie Zehntausende vertrauliche Dokumente der AfD im Internet veröffentlicht. Dieser massive Vorfall gilt als der wahrscheinlich größte Datenklau in der Geschichte deutscher Parteien. Lange Zeit blieb völlig unklar, wer für den großangelegten Cyberangriff verantwortlich ist.
Nach gemeinsamen Berichten und Recherchen führt die Spur zu den mutmaßlichen Hackern in die USA. Dort sollen die Verantwortlichen in einer ominösen Online-Szene agieren. Ob ein politisches Motiv hinter der Aktion steckt oder welche Hintergründe genau vorliegen, wird in den Berichten unterschiedlich beleuchtet.
Die Veröffentlichung der sensiblen Parteiinterna sorgt seither für Aufsehen. Während einige Berichte gezielt die Frage nach einem politischen Interesse hinterfragen, weisen andere vor allem auf die Herkunft der Täter aus dem Internet-Milieu in den Vereinigten Staaten hin. Weitere Details zu den Konsequenzen oder dem genauen Ablauf der Ermittlungen nennen die vorliegenden Informationen bisher nicht.
Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen