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Polizei beendet Dauerobservierung von deutschem Maddie-Verdächtigen

Bild: n-tv

Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht hat entschieden, dass der deutsche Verdächtige im Fall des verschwundenen Mädchens Madeleine „Maddie“ nicht länger rund um die Uhr überwacht werden darf. Ein neues Gutachten bescheinigt eine geringere beziehungsweise keine konkrete Gefahr mehr von seiner Seite. Damit endet die einjährige Dauerbeschattung durch die Polizei.

Der deutsche Verdächtige im Fall des im Jahr 2007 verschwundenen britischen Mädchens Madeleine „Maddie“ steht nicht mehr unter permanenter polizeilicher Überwachung. Dies entschied das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht in Schleswig nach einer richterlichen Überprüfung.

Grund für das Ende der Maßnahme ist ein aktuelles Gutachten, das zu dem Schluss kommt, dass von dem Mann keine konkrete Gefahr mehr ausgeht beziehungsweise die von ihm ausgehende Gefahr geringer eingeschätzt wird. Damit ist die bisherige Dauerbeschattung rechtlich nicht mehr haltbar, weshalb die Kieler Polizei die rund um die Uhr stattfindende Beobachtung nach einem Jahr einstellt.

Der Verdächtige war über diesen langen Zeitraum hinweg ununterbrochen von Einsatzkräften beschattet worden. Mit dem neuen Gerichtsbeschluss und der Neubewertung der Gefährdungslage ändert sich dieser Status nun grundlegend.

Turkrazzi-Zusammenfassung · aus 2 Quellen

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